5. April 2017

13. Grasswil - Burgäschisee - Grasswil

Die heutige Wanderung führte uns in
den Oberaargau.
Das ist eine uns eher unbekannte, 
landschaftlich reizvolle Gegend.

Den Startkaffee gab es im Restaurant Bären, 
das extra für uns die Türe öffnete.


Von Grasswil wanderten wir über die 
Regenhalde zur Siedlung Steinhof,
einer Exklave des Kantons Solothurn.




D I E « R O S S I L U E » ,
Ein mächtiger erratischer Block auf dem Steinhof, stammt vom eiszeitlichen Rhonegletscher. Es handelt sich um einen Arkesingneis aus dem Vallée de Bagnes im Wallis. Der Riesenstein war früher noch grösser. Leider wurden zum Häuserbau Stücke abgesprengt. Es ist begreiflich, dass der mächtige Block in der heidnischen Zeit dem Menschen einen gewaltigen Eindruck machte, weshalb man vermutet, er habe auch als Opferstätte gedient. Die weiter westlich liegende «Chilchliflue» soll einst Wunderkraft gehabt haben: Junge Frauen glaubten, nach einem Rutsch über die schiefe Fläche des Blocks würde der Wunsch nach einem Mann oder einem Kind in Erfüllung gehen. Auf dem Steinhof sollen die kleinen Kinder übrigens nicht vom Storch gebracht werden, sondern aus der Spalte der Grosse Flue austreten.


Zur Mittagszeit erreichten wir den
 idyllischen gelegenen Burgäschisee.




Im Restaurant Seeblick wurden wir bestens 
und zu aller Zufriedenheit verpflegt.



 Gesättigt machten wir uns auf den Weg und erreichten 
am Nachmittag die spätgotische Kirche Seeberg.





Ein Wahrzeichen auf dem "Berg" bildet 
neben der Einheit von Kirche, Pfarrhaus,
Kirchgemeinde- und Bauernhaus die mehr
als 500 Jahre alte Linde.
Ein aussergewöhnlicher Ort der Kraft.




Zurück in Grasswil verweilten wir noch kurze 
Zeit im "Bären", bevor uns das Postauto 
nach Herzogenbuchsee mitnahm.




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